Psychische Krankheiten
Suchterkrankungen
Informationen rund um Angsterkrankungen
allgemeine Infos / Definition
Die allgemeinen Suchterkrankungen mit psychischem Krankheitsbild nehmen rapide zu. Sie sind wie Überdruckventile für eine Fehleinstellung.
Mit Hilfe der Sucht wird für lange Zeit etwas überbrückt und auch vor der Öffentlichkeit verborgen. Der eine greift zur Flasche, der andere
im Übermaß zum Nikotin. Wieder andere brauchen Beruhigungs- und Schlafmittel, um Defizite aus zugleich. Dennoch ist allen gleich, wenn sie
darauf angesprochen werden: "Du denkst doch nicht etwa, dass ich süchtig bin?" Schlimmstenfalls kommt es zum Missbrauch von Rauschgiften,
der weicheren und härteren Art. Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit ist der größte Anteil unter den psychischen Suchterkrankungen.
Ursachen
Wie bei allen Krankheiten an der Seele kommen hier viele Faktoren zusammen. Persönlichkeitsstörungen, Depressionen, psychotische Erkrankungen
mischen sich mit Erbanlagen und Lernfaktoren (falsche Vorbilder). Am Anfang wurde der Suchtstoff als Kompensationsmittel eingesetzt und
zeigte sich hilfreich. Daraufhin wurde die Dosis immer weiter erhöht. Die Abhängigkeit ist also nicht von jetzt auf gleich gekommen, sondern
ist ein langer und schleichender Prozess.
Symptome
Der Süchtige erleidet einen Kontrollverlust über die Menge des Suchtstoffes. Er selbst kann es nicht mehr einschätzen und schlägt jede
Ansprache daraufhin in den Wind. Er vernachlässigt deshalb seine sozialen und familiären Kontakte. Bei der kleinsten Form von Entzug
setzen Symptome ein wie zittrige Hände, Schweißausbrüche, ein heftiges Verlangen und Unruhe-Zustände. Obwohl der Betroffene sich über
die Folgen im Klaren ist, setzt er den Konsum fort. Er setzt Familie, Arbeit und Freundeskreis leichtfertig aufs Spiel. Aus eigener
Kraft kommt er davon nicht mehr los.
Behandlungsformen
Am Anfang der Behandlung steht die Selbsterkenntnis und die Bereitschaft mit einem Entzug und einer Therapie die Sucht zu bekämpfen. Danach
geht es darum adäquaten Suchtersatz zu finden. Das heißt das Leben in seinem Gleichgewicht soweit zu stabilisieren, so dass der
Suchtgefährdete selbst erkennt, wann er in Gefahr kommt und wie er sich davor schützen kann. Er sollte jederzeit bei Rückfallgefahr
professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.
Webtipps
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